Der Grabaltar im Mittelpunkt der Kirche ist mit dem Schrein und Sarkophag der heiligen Ida verbunden. In dem kostbaren, mit Figuren und Bildern reich geschmückten Schrein, ruhen Ihre
Gebeine.
Es ist nur wenigen bekannt, daß die ältesten christlichen Wallfahrten in Westfalen zum Grab der hl. Ida von Herzfeld führen. Seit über 1000 Jahren wird sie als “Mutter der Armen” verehrt.
Einen Steinsarg, der in ihrer Zelle stand, füllte sie zweimal täglich mit Lebensmitteln und Kleidung für die Notleidenden.
Die Grabeskirche der hl. Ida mit ihren sakralen Kunstwerken aus verschiedenen Jahrhunderten gilt als Sehenswürdigkeit ersten Ranges, vor allem wegen der Grabkrypta.
Diese Grabstätte ist Trostzeichen des Auferstehungsglaubens, Mahnzeichen zu opferbereiter Caritas, Aufruf zum Frieden und zur Völkerverständigung, wie dies die fränkische Grafentochter Ida
vorgelebt hat.