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St. Ida Herzfeld

Vergessen sollten wir nicht die altehrwürdige Stätte im Bistum Münster, wo eine große Frau, die hl. Ida gelebt und gewirkt hat. Dort in Herzfeld an der Lippe ist ihr Grab. In einem kostbaren Schrein, der im Jahre 1976 restauriert wurde, ruhen ihre Gebeine.
Schon vor tausend Jahren schrieb der Benediktinermönch Uffing aus Werden an der Ruhr ihre Lebensgeschichte. Anlaß war dazu die Heiligsprechung Idas am 26. November 980 in der Pfarrkirche Herzfeld.

Die St. Ida Kirche von Hovestadt gesehen

Ida, die Verwandte Karls des Großen, verließ nach der Vermählung mit dem Sachsenherzog Egbert ihre fränkische Heimat und zog mit ihrem Mann nach Westfalen. Auf der Rast in Hirutveldun (heute Herzfeld) bekam sie im Traum aufgetragen, eine Kirche am Lippeufer zu errichten.
Im Jahre 811 starb ihr Gemahl Egbert. An der Südseite der Kirche fand er seine letzte Ruhestätte. Über das Grab gebauten Portikus wohnte Ida nun fortan und wollte nur noch Helferin der Menschen in Not sein.
Die Kunde von ihrem heiligmäßigem Leben verbreitete sich rasch. Nach ihrem Tod am 4. September 825 kamen die Menschen noch zahlreicher als zu ihrer Lebenszeit zum Portikus, um dort am Grab zu beten.
Bis heute hat die Wallfahrt zum Grab der hl. Ida nicht aufgehört. Herzfeld ist der älteste Wallfahrtsort in der Diöses Münster.

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