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Idenpatt oder Grüner Weg sind volkstümliche Namen für eine alte Furt durch die Lippe im Südosten von Herzfeld. Im Jahre 786 kamen Ida und Egbert bei ihrer Reise nach Westfalen über diese
Furt nach Herzfeld. Sie bahnten dem Evangelium einen Weg in die Herzen der Menschen. So begann eine Zeit des Friedens zwischen den Sachsen und Franken.
Die Legende erzählt, daß ein Hirsch (Sinnbild der Sachsen) vor seinen Jägern zur hl. Ida flüchtete und bei ihr Rettung fand. Er wich nie mehr von Idas Seite, folgte ihr auch durch die
Lippe und trug auf seinem Rücken behauene Steine über den Grünen Weg zum Kirchbau heran. Der Grüne Weg wurde Idenpatt genannt, weil Ida ihn oft gegangen ist. Auf ihm eilte sie von ihrer Burg den Armen
in Herzfeld zur Hilfe. Sie begleitete auf dem Idenpatt den Transport der Steine für den Kirchbau und ging mit ihrer Familie zur hl. Messe. Zum letzten Mal schritt Ida über diesen Weg, als sie nach dem
Tode ihres Mannes im Jahre 811 ihre Burg für immer verließ, um fortan im Portikus der Kirche als Mutter der Armen zu leben.
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